Neuntöter – Ule Hansen

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Titel: Neuntöter
Autor: Ule Hansen
Genre: Thriller
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 496 (Taschenbuch, broschiert)
Veröffentlicht: 29. Februar 2016
Preis: 16,99€
Bewertung: 4 Sterne

 

 

 

 

Vor Menschen hat sie Angst. Serienmörder versteht sie.

Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

 

 

Vielen Dank an Random House und den Heyne-Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionexemplares.

Ich glaube ja, dass das Buch am besten wirkt, wenn man Berlin gut kennt und weiß, wo die beschriebenen Plätze sind und wie sie aussehen, wie man hinkommt, welche Strecke die beschriebenen U-Bahnen fahren etc. Generell könnte ich mir vorstellen, dass es…nicht schwierig ist…aber nicht ganz so leicht zu folgen, wenn man Berlin wirklich überhaupt nicht kennt. Zwar lebe ich auch nicht in Berlin, aber kenne die Stadt zumindest etwas, weil ich mindestens 2 Mal im Jahr dort bin. Berlin als Schauplatz ist wohl auch das, was mir am Buch am besten gefallen hat.

Potsdamer Platz, Berlin. 3 in Panzertape eingewickelte Leichen werden von einem kleinen Jungen in einem Baugerüst entdeckt. Der Fall landet bei Emma Carow, die beim OFA (Operative Fallanalyse) der Berliner Polizei arbeitet…

Die Geschichte selbst war sehr spannend und hat mir durchaus gut gefallen, allerdings war es zwischendurch immer etwas langatmig und man hätte es durchaus etwas kürzer fassen können, denn knapp 500 Seiten sind ja auch nicht ohne. Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Die Sätze waren sehr kurz und manchmal war man schon im nächsten Satz, da hat man erst festgestellt, dass der vorherige Satz schon zu Ende war.
Es gibt nicht nur einen Erzähler, sondern man bekommt auch teilweise das mit, was in Emmas Kopf vorgeht, was ich wirklich interessant fand, manchmal aber auch verwirrend.

Allgemein wurde ich mit Emma nicht wirklich warm. Sie ist zwar eine gute Fallanalystin und hat Ahnung von dem was sie macht, aber ihr Sozialverhalten ist einfach nicht vorhanden, was auch ihre Professionalität leiden lässt. Ihr Verhalten hängt natürlich mit ihrer Vergangenheit zusammen und sie ist Regelrecht besessen davon, was sie in dem Fall, in welchem sie gerade ermittelt an ihre Grenzen bringt und auch in Gefahr. Kurz gesagt, Emma ist schon ziemlich kaputt.

Im Großen und Ganzen wurde ich mit keinem der Charaktere wirklich warm. Alle waren irgendwie komisch und meistens unsympathisch, was ich irgendwie Schade fand.

Zum Ende wurde es nochmal sehr spannend und ich frage mich, ob es einen weiteren Teil geben wird?

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Author: Fhina

Ocean soul. 30 years old book lover living in Helsinki, active reader and coffee addict.

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